Abendfrieden Bestattungen e. K. - würdevolle Bestattungen seit 2001

"Im Trauerfall kompetent an ihrer Seite"

Feuerbestattung

Zum Ablauf einer Feuerbestattung gehört, dass in einem Todesfall ein gewähltes Bestattungsunternehmen den Leichnam des Verstorbenen vom Sterbeort abholt und diesen in ein Krematorium überführt. Im Vorfeld wird mit den Angehörigen das gewünschte Sargmodell gewählt. In Deutschland ist ausschließlich eine Einäscherung im Sarg erlaubt. Meist werden für die Feuerbestattung günstige Sargmodelle gewählt. Nahezu jedes Bestattungsinstitut in Deutschland bietet die Durchführung einer Feuerbestattung an. 

Überführung ins Krematorium

Im Krematorium werden die Daten des Verstorbenen aufgenommen und in einem System gespeichert. Dabei wird eine zufällige Zahlenkombination zur Identifizierung des Verstorbenen angelegt. Diese Zahlenkombination schließt spätere Verwechslungen der Särge und damit der Kremationsaschen aus. Im weiteren Ablauf der Feuerbestattung wird der Sarg bis zur Kremierung in Kühlräumen untergebracht. Das Krematorium wird zu den Fremdleistungen der Bestattungskosten gezählt, da Bestatter auf die Höhe der Kremierungskosten keinen Einfluss haben.

Weitere Ablauf der Kremation

Vor der Kremierung muss dem Ablauf einer Feuerbestattung nach eine zweite Leichenschau durchgeführt werden. Diese muss durch einen Amtsarzt erfolgen, der die Freigabe zur Einäscherung erteilt. Zudem werden die Daten des Verstorbenen nochmals geprüft. Dem Sarg wird zusätzlich noch ein Schamottestein beigelegt, der die Einäscherungsnummer und den Namen des Krematoriums aufweist. Beim Ablauf der Feuerbestattung wird dieser Stein nicht zerstört, da er aus hitzebeständigem Material besteht. Die Kremierung des Leichnams erfolgt anschließend in einer Einäscherungskammer. Dabei wird immer nur ein Sarg verbrannt. Damit ist eine Vermischung der Asche mehrerer Verstorbener nahezu ausgeschlossen. Nach der circa zweistündigen Prozedur wird die Asche des Verstorbenen zusammen mit dem Schamottestein in eine Aschekapsel gegeben und luftdicht verschlossen. Danach wird die Kapsel so lange im Krematorium aufbewahrt, bis eine Reederei oder ein Friedhof einen Urnenanforderungsschein erstellt. Daraufhin wird die Urne zum entsprechenden Ort überführt und kann dort beigesetzt werden.